03/09/2026
Heute nun der 2. Teil des Beitrages:
Die Nassauische Blindenfürsorge e.V. feierte 2021 nun schon ihr 160-jähriges Bestehen.
Heute im 165 Jahr - erinnern wir an die Entstehungsgeschichte und dem vor 5 Jahren geführten Interview!
𝘿𝙞𝙚 𝙍𝙚𝙙𝙖𝙠𝙩𝙞𝙤𝙣 𝙑𝙞𝙫𝘼𝙧𝙩 𝙇𝙚𝙗𝙚𝙣𝙨𝙯𝙚𝙞𝙩 𝙨𝙥𝙧𝙖𝙘𝙝 𝙯𝙪𝙢 𝟭𝟲𝟬𝙟𝙖̈𝙝𝙧𝙞𝙜𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙨𝙩𝙚𝙝𝙚𝙣
𝙢𝙞𝙩 𝙙𝙚𝙧 𝙂𝙚𝙨𝙘𝙝𝙖̈𝙛𝙩𝙨𝙛𝙪̈𝙝𝙧𝙚𝙣𝙙𝙚𝙣 𝙀𝙞𝙣𝙧𝙞𝙘𝙝𝙩𝙪𝙣𝙜𝙨𝙡𝙚𝙞𝙩𝙪𝙣𝙜 𝙁𝙧𝙖𝙪 𝙋𝙚𝙩𝙧𝙖 𝘼𝙣𝙙𝙚𝙧𝙝𝙪𝙗.
𝙄𝙣 𝙄𝙝𝙧𝙚𝙣 𝙀𝙞𝙣𝙧𝙞𝙘𝙝𝙩𝙪𝙣𝙜𝙚𝙣 𝙡𝙚𝙗𝙚𝙣 𝘽𝙡𝙞𝙣𝙙𝙚 𝙪𝙣𝙙 𝙎𝙚𝙝𝙚𝙣𝙙𝙚 𝙜𝙚𝙢𝙚𝙞𝙣𝙨𝙖𝙢. 𝙒𝙤𝙧𝙖𝙪𝙛 𝙠𝙤𝙢𝙢𝙩 𝙚𝙨 𝙙𝙖𝙗𝙚𝙞 𝙖𝙣?
Neben der vollstationären Pflege, Versorgung der Grundbedürfnisse unsere Bewohner kommt es uns ganz besonders auch auf ein familiäres Miteinander an. Im Gegensatz zu den 70er Jahren, als ich in den Beruf eingestiegen bin und wo es vor allem um die körperliche und medizinische Versorgung ging, stehen heute auch soziale und emotionale Bedürfnisse, sowie die einzelnen Kompetenzen und Ressourcen unserer Bewohner viel stärker im Mittelpunkt.
Wir bieten zahlreiche Aktivitäten durch unsere soziale Betreuung an, zu denen wir alle gerne einladen und die Bewohner entscheiden dann auch selbst, ob sie daran teilnehmen möchten.
Letztendlich bleibt es aber immer eine individuelle Entscheidung jedes einzelnen zusammen mit den Mitarbeitern.
𝘿𝙚𝙧 𝙀𝙞𝙣𝙯𝙪𝙜 𝙞𝙣 𝙚𝙞𝙣 𝙎𝙚𝙣𝙞𝙤𝙧𝙚𝙣𝙝𝙚𝙞𝙢 𝙞𝙨𝙩 𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙞𝙢𝙢𝙚𝙣𝙨𝙚 𝙑𝙚𝙧𝙖̈𝙣𝙙𝙚𝙧𝙪𝙣𝙜. 𝙒𝙞𝙚 𝙗𝙚𝙜𝙡𝙚𝙞𝙩𝙚𝙣 𝙎𝙞𝙚 𝙙𝙖𝙨?
Wir suchen sehr früh den Kontakt zu den künftigen Bewohnern und deren Angehörigen und versuchen über Gespräche, Hausbesichtigungen, einem Probe Kaffee trinken mit den Bewohnern, wenn es gewünscht wird und einen Biografie - Fragebogen möglichst viel über die Gewohnheiten und Bedürfnisse herauszufinden, tauschen uns untereinander und mit den Angehörigen aus.
In diesem Prozess ist unserseits das gesamte Team involviert, egal ob medizinisches, pflegerisches oder hauswirtschaftliche Mitarbeiter – wir tauschen uns aus, auch über Probleme und Bedürfnisse. Natürlich gilt das auch in der Sterbephase, die wir hier dank unserer Qualifikationen und in Zusammenarbeit mit dem Team der ZAPV, der Hausärzte und allen externen Bereichen begleiten können.
Es ist nicht notwendig, das gewohnte Umfeld in der letzten Lebensphase zu verlassen.
𝙎𝙞𝙚 𝙠𝙤̈𝙣𝙣𝙚𝙣 𝙨𝙞𝙘𝙝 𝙖𝙡𝙨𝙤 𝙖𝙪𝙛 𝙙𝙞𝙚 𝙬𝙖𝙣𝙙𝙚𝙡𝙣𝙙𝙚𝙣 𝘽𝙚𝙙𝙪̈𝙧𝙛𝙣𝙞𝙨𝙨𝙚 𝙚𝙞𝙣𝙨𝙩𝙚𝙡𝙡𝙚𝙣?
Ja,
das ist wichtig, da viele neue Bewohner am Anfang sehr zurückhaltend sind und ja keine Arbeit machen möchten „Sie wollen uns nicht stören“. Aber wenn sie sich eingewöhnt haben und Beziehungen entstehen, öffnen sich die meisten und es entsteht ein großartiges Miteinander zwischen Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern.
𝙂𝙞𝙡𝙩 𝙙𝙖𝙨 𝙛𝙪̈𝙧 𝙗𝙚𝙞𝙙𝙚 𝙎𝙩𝙖𝙣𝙙𝙤𝙧𝙩𝙚?
Ja!
Wir haben den Anspruch in beiden Einrichtungen mit gleichen Standards zu Arbeiten.
Unsere Mitarbeiter helfen sich untereinander auch immer gerne aus und so arbeiten Sie auch mal Haus übergreifend. Gleiche Standards und Abläufe erleichtern dann natürlich enorm die Arbeit mit den Bewohnern.
Gleiche Standards und Abläufe erleichtern dann natürlich enorm die Arbeit mit den Bewohnern.
𝘿𝙞𝙚 𝙊𝙧𝙜𝙖𝙣𝙞𝙨𝙖𝙩𝙞𝙤𝙣 𝙖𝙡𝙨 𝙑𝙚𝙧𝙚𝙞𝙣 𝙯𝙖𝙝𝙡𝙩 𝙖𝙡𝙨𝙤 𝙖𝙪𝙛 𝙙𝙖𝙨 𝙈𝙞𝙩𝙚𝙞𝙣𝙖𝙣𝙙𝙚𝙧 𝙚𝙞𝙣?
Ich denke schon.
Wir pflegen unser Motto „Wir sind eine Familie“ sehr, im Umgang innerhalb des Teams, mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und deren Angehörigen.
Wir ermutigen unsere Mitarbeiter darauf zu achten und sich gegenseitig zu unterstützen, dass Belastungen, durch die schwere Arbeit in der Pflege mit Bewohnern, welche manchmal eine sehr fordernde Persönlichkeit haben nicht nur auf einer Schulter lastet.
𝙃𝙚𝙧𝙯𝙡𝙞𝙘𝙝𝙚𝙣 𝘿𝙖𝙣𝙠 𝙛𝙪̈𝙧 𝙙𝙖𝙨 𝙂𝙚𝙨𝙥𝙧𝙖̈𝙘𝙝.