30/08/2026
**Er sagte: „Ich sehe es montags in der ersten Stunde.“ Und dann hat er beschrieben, worauf Eltern beim Elternabend am stolzesten sind.**
1️⃣ Schwimmen, Geburtstag, Oma, Zoo, noch schnell einkaufen. Zwei Tage, komplett vollgepackt, damit die Kinder etwas haben. Und montags sitzt genau dieses Kind in der ersten Stunde und ist auf eine Art müde, die kein Schlaf abdeckt. Nicht unausgeschlafen. Übervoll.
2️⃣ Und ich habe mich beim Zuhören selbst erwischt. Weil ich das gemacht habe. Ich habe Wochenenden geplant wie Projekte, weil ich unter der Woche so wenig da war und das ausgleichen wollte. Ich wollte nicht die Mutter sein, bei der zu Hause nichts passiert.
3️⃣ Was dabei niemand mitrechnet: Du planst dieses Wochenende, du fährst es, du packst die Taschen, du machst die Brote, du räumst hinterher auf. Sonntagabend ist dein Kind übervoll und du bist leer. Und dann stehst du um halb zehn in der Küche und suchst irgendetwas, das dir kurz das Gefühl gibt, auch etwas bekommen zu haben.
4️⃣ Bei uns ist inzwischen ein Tag am Wochenende leer. Kein Programm, kein Ziel, keine Uhrzeit. Am Anfang habe ich das kaum ausgehalten, ich dachte, ich verpasse etwas. Heute ist das der Tag, von dem meine Kinder montags erzählen. Und ich gehe zum ersten Mal seit Jahren nicht ausgelaugt in die Woche.
5️⃣ Deine Kinder brauchen keine volle Woche. Sie brauchen eine Mama, die noch etwas übrig hat. Und das kriegst du nicht, indem du mehr organisierst, sondern indem du weniger trägst.
Wahrscheinlich sehen wir uns nie wieder, also folge .jandt, wenn du mehr davon willst.
Übrigens, wenn du sonntagabends schon weißt, dass die Woche dich wieder auffrisst: schreib „ENERGIE“ in die Kommentare oder mir als Nachricht. Ich schick dir dann mein Kursbundle für mehr Energie, damit du raus aus der Dauererschöpfung kommst und im Mama-Alltag wieder Kraft für dich selbst hast.