16/06/2026
Es ist 21:30 Uhr. Die Kinder schlafen. Du sitzt endlich. Und dann stehst du auf und gehst in die Küche, obwohl du gar nicht hungrig bist.
1️⃣ Du kennst dieses Gefühl. Nicht Hunger. Eher so eine leise Unruhe. Der Körper hat den ganzen Tag funktioniert. Hat gegeben, organisiert, gehalten. Und jetzt, wo endlich Stille ist, meldet er sich. Nicht mit Hunger. Mit etwas, das sich wie Hunger anfühlt, aber eigentlich nach etwas ganz anderem sucht.
2️⃣ Das ist dein Nervensystem, das endlich runterkommen darf. Cortisol sinkt abends. Dein Belohnungssystem meldet sich. Und dein Gehirn übersetzt das — wie so oft — in: Essen. Weil Essen seit Jahren für dich bedeutet: jetzt ist Pause.
3️⃣ Ich habe aufgehört, das zu bekämpfen. Stattdessen habe ich gelernt, was mir wirklich hilft in diesem Moment. Manchmal ist es etwas Warmes - Brühe, Tee, etwas das beruhigt. Manchmal ein Löffel Mandelmus, eine Dattel, ein paar Bissen dunkle Schokolade.
4️⃣ Und manchmal ist die Antwort: gar nichts essen. Sondern einfach fünf Minuten sitzen bleiben. Nichts tun. Nicht nachdenken. Nur ankommen. Das klingt banal. Aber für Mamas, die den ganzen Tag für andere da sind, ist das radikaler als jede Diät.
5️⃣ Du bist nicht das Problem. Der Abend ist kein Test, den du bestehen musst. Du darfst essen und du darfst auch nicht essen. Beides ist okay. Was zählt: dass du anfängst zu merken, was du wirklich brauchst. Das ist der erste Schritt zu einem Körper, in dem du dich wohlfühlst und zwar dauerhaft, nicht bis Montag.
Wahrscheinlich sehen wir uns nie wieder, also folge Anika Jandt - Ernährungsberatung für Mamas, wenn du mehr davon willst.
Übrigens, wenn du diesen Abend-Moment kennst und wissen willst, wie ich das mit meinen Klientinnen langfristig löse — ganz ohne Diät und Verbote — dann schreib „MAHLZEIT“ in die Kommentare oder mir als Nachricht.