11/05/2026
Medikamente nach OP. Es gibt ein paar Pillen, die man nach der Magenverkleinerung in den meisten Fällen einnehmen sollte und vielleicht auch wissen sollte, was man da einnimmt.
Medikamente für die Galle z.B. Ursofalk. Ursodeoxycholsäure (UDCA) ist eine natürliche Gallensäure, die den Gallenfluss fördert und cholesterinhaltige Gallensteine auflösen kann, indem sie die Cholesterinausscheidung der Leber senkt. Sie wird primär zur Behandlung von Gallensteinen sowie chronischen Lebererkrankungen wie der primär biliären Cholangitis eingesetzt, um das Lebergewebe vor aggressiven Gallensäuren zu schützen.
Medikamente für den Magen: Protonenpumpeninhibitoren (PPI) reduzieren die Produktion von Magensäure, indem sie gezielt das verantwortliche Enzym in der Magenschleimhaut blockieren. Sie werden vor allem bei Sodbrennen, Gastritis oder zur Vorbeugung von Magengeschwüren eingesetzt.
Gängige Beispiele sind:
Omeprazol (z. B. Antra)
Pantoprazol (z. B. Pantozol)
Die Antibabypille: Nach einer Magenverkleinerung kann die Aufnahme der Pille beeinträchtigt sein, da der verkürzte Verdauungstrakt oder die veränderte Magenpassage die Zeit reduziert, in der der Wirkstoff vollständig ins Blut gelangen kann. Zudem verändern Operationen wie der Magenbypass die Löslichkeit und Absorption von Medikamenten im Dünndarm, was die empfängnisverhütende Sicherheit gefährdet.