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Einfluss durch TierhaareAsthma durch Katzenkontakt?Asthma kann durch Allergene wie Pollen ausgelöst werden. Doch wie ist...
07/09/2026

Einfluss durch Tierhaare
Asthma durch Katzenkontakt?

Asthma kann durch Allergene wie Pollen ausgelöst werden. Doch wie ist es mit Katzenhaaren?

Anfallsartige Atemnot

Asthma ist eine häufige Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Dabei verengen sich die kleinen Atemwege, die Bronchien. Die Folge sind Kurzatmigkeit und anfallsartige Atemnot. Die Ursachen sind vielfältig, grundsätzlich gibt es nicht-allergisches und allergisches Asthma. Beim allergischen Asthma wird der Auslöser des Asthmas mit der Luft eingeatmet. Als Auslöser gelten zum Beispiel Tabakrauch oder Pollen.

30.000 Kinder untersucht

Ob Tierhaare Asthma-Anfälle auslösen, ist allerdings umstritten. Forschende aus Schweden wollten den Einfluss von Tieren nun genauer wissen. Dazu haben sie in einer Studie mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche untersucht, die Allergie und Asthma hatten. Ziel der Studie war herauszufinden, ob Katzenhaare das bestehende Asthma verschlimmern. Dabei half den Forschenden auch, dass in Schweden neugeborene Hauskatzen registriert werden müssen und Gesundheitsdaten für die Forschung gut verfügbar sind.

Kein Unterschied zwischen Haushalten

Im Ergebnis fanden die Forschenden keinen Unterschied zwischen Katzenhaushalten und Familien ohne Katzen. In beiden Fällen trat mittelschweres bis schweres Asthma etwa gleich häufig auf. Das gleicht galt auch für das Auftreten von Asthma-Anfällen. Das Katzen damit keinen Einfluss auf Asthma haben, ist damit allerdings noch nicht erwiesen. Da Katzen sehr verbreitet sind, kann es auch sein, dass die Kinder und Jugendlichen auch außerhalb des eigenen Heims in Kontakt mit Katzenallergenen kommen. Gegen eine Katze in der eigenen Wohnung scheint aber für Asthmatiker nun nichts mehr zu sprechen.

Quelle: Kinderärzte im Netz

04.09.2026 | Dr. med. Tobias Höflein ; Bildrechte: mauritius images / Cavan Images / Hayley Martin

Was ist die Ursache?Hitzestress bei DepressionMenschen mit Depressionen leiden häufiger unter Hitze. Doch warum ist das ...
31/08/2026

Was ist die Ursache?
Hitzestress bei Depression

Menschen mit Depressionen leiden häufiger unter Hitze. Doch warum ist das so?

Hitze als Nebenwirkung

Als Ursache wurde lange angenommen, dass Antidepressiva die Hitzetoleranz verringern. Eine seltene Nebenwirkung von bestimmten Antidepressiva, den Serotinon-Wiederaufnahme-Hemmern (SSRI), ist die deutliche Erhöhung der Körperkerntemperatur. Daher liegt die Idee nahe, dass die Medikamente auch die verminderte Hitzetoleranz bei Depression verursachen könnten. Forschende der Universität Pennsylvania stellen das nun in Frage.

4 Gruppen untersucht

Die Forschenden haben dazu mehrere Gruppen an Patient*innen untersucht. Drei Gruppen litten an Depression, davon wurde eine Gruppe mit SSRI behandelt, eine mit SNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmern) und eine Gruppe erhielt gar keine Antidepressiva. Die vierte Gruppe hatte keine Depression und diente als Vergleich. Alle Gruppen wurden über einen speziellen Anzug mit warmem Wasser umspült. Danach wurde gemessen, wann die Proband*innen zu schwitzen begannen und wie sehr die Körpertemperatur anstieg.

SSRI fördern Schweißbildung

Das Ergebnis: Die Gruppe mit Depression, die keine Medikamente erhielt, fing später an zu schwitzen als Menschen ohne Depressionen. Dadurch erhöhte sich deren Körpertemperatur. Durch Schwitzen wird Wärme aus dem Körper abgeleitet, die Körpertemperatur also reguliert. Das gleiche galt auch für Menschen mit Depression, die SNRI erhielten. Bekamen die Probanden dagegen SSRI, begannen diese fast so stark zu schwitzen wie die Probanden, die keine Depression hatten. Entgegen früherer Annahmen scheint die geringerer Hitzetoleranz bei Depression also an der Erkrankung selbst zu liegen und nicht an den Medikamenten. Mehr noch, SSRI könnten den Hitzestress sogar verringern.

Quelle: Ärzteblatt

28.08.2026 | Dr. med. Tobias Höflein ; Bildrechte: mauritius images / Dmitrii Marchenko / imageBROKER

Gefährlich statt lebensrettendKein Survival-Schwimmen für Babys!Videos von Babys, die scheinbar mühelos im Wasser treibe...
28/08/2026

Gefährlich statt lebensrettend
Kein Survival-Schwimmen für Babys!

Videos von Babys, die scheinbar mühelos im Wasser treiben oder sich selbst retten, gehen in den sozialen Medien millionenfach viral. Doch steckt hinter dem sogenannten Survival-Schwimmen wirklich ein Sicherheitsgewinn – oder birgt der Trend sogar Risiken?

Baby soll sich selbst retten

Ein wenige Monate altes Baby fällt ins Wasser, dreht sich selbstständig auf den Rücken und treibt ruhig an der Oberfläche. Solche Videos sorgen in sozialen Netzwerken nicht nur für Staunen. Sie vermitteln vielen Eltern den Eindruck, dass sich Säuglinge durch ein spezielles Training vor dem Ertrinken schützen lassen.

Kein Wunder, dass immer häufiger entsprechende Kurse angeboten werden oder einige Eltern dies sogar in Eigenregie üben wollen. Die Säuglinge und Kleinkinder sollen dabei lernen, sich nach einem Sturz ins Wasser eigenständig in eine Rückenlage zu drehen und dort zu treiben, bis Hilfe eintrifft. Mit dieser Technik sollen schon die Kleinsten sicher vor dem Ertrinken geschützt sein.

Fake-Videos täuschen

Genau das ist jedoch ein gefährlicher Irrtum. Fachleute betonen: Kein Schwimmkurs kann ein Baby oder Kleinkind „wassersicher“ machen. Selbst Kinder, die entsprechende Übungen beherrschen, können in einer realen Notsituation anders reagieren – etwa durch Panik, Erschöpfung oder ungünstige Strömungsverhältnisse.

Zudem sind die genannten Videos offenbar Fake; Sie zeigen trainierte Kinder, geschnittene Sequenzen und kontrollierte Situationen, die sich nicht auf reale Unfälle übertragen lassen. Eltern sollten sich davon nicht verunsichern lassen, sage Expert*innen und raten vom sogenannten Survival-Schwimmen ab.

Babyschwimmen hat andere Ziele

Ganz anders sieht das mit dem klassischen Babyschwimmen aus: Hier stehen nicht Schwimmtechniken oder Selbstrettung im Vordergrund, sondern die gemeinsame Zeit im Wasser. Die Kurse fördern die Eltern-Kind-Bindung, ermöglichen erste positive Erfahrungen mit Wasser und unterstützen spielerisch die motorische Entwicklung. Leistungsdruck oder Angst haben dabei keinen Platz.

Der beste Schutz vor Ertrinken

Kinderärzt*innen und Wasserrettungsorganisationen sind sich einig: Die wichtigste Maßnahme gegen Badeunfälle ist die lückenlose Aufsicht. Schon wenige Zentimeter Wasser können lebensgefährlich werden – im Planschbecken, Gartenteich oder in der Badewanne. In solch flachen Wasseransammlungen ertrinken die meisten Kinder. Das größte Risiko haben dabei nicht Säuglinge und Babys, sondern Kleinkinder von ein bis drei Jahren. Eltern sollten deshalb:

Kinder am und im Wasser niemals unbeaufsichtigt lassen,
immer in Griffweite bleiben, wenn kleine Kinder baden,
Pools und Gartenteiche sichern,
Schwimmhilfen nur als Unterstützung, nicht als Sicherheitsgarantie betrachten und
Kinder frühzeitig an Wasser gewöhnen und später altersgerecht schwimmen lernen lassen.
Quelle: ptaheute

27.08.2026 | Dr. med. Sonja Kempinski ; Bildrechte: mauritius images / Science Photo Library / Microgen Images

Behauptung im NetzSchützt Lithium vor Demenz?Schützt Lithium vor Demenz?Lithium ist ein starkes Medikament gegen schwere...
24/08/2026

Behauptung im Netz
Schützt Lithium vor Demenz?
Schützt Lithium vor Demenz?
Lithium ist ein starkes Medikament gegen schwere psychische Erkrankungen. Im Netz kursiert aber auch die Behauptung, dass Lithium in geringen Dosen Demenz vorbeugen kann. Was ist dran?

Demenz vorbeugen

Demenz ist eine gefürchtete Erkrankung im Alter. Deswegen liegt es nahe, dass viele Menschen dagegen vorbeugen wollen. Bewährt haben sich dabei zum Beispiel die Behandlung von Bluthochdruck, aber auch soziale Faktoren wie das Pflegen von Kontakten. Keine überzeugenden Belege gibt es hingegen für eine im Netz kursierende Methode: die Einnahme von niedrig dosiertem Lithium.

Lithium-Gehalt im Trinkwasser

Aufgekommen ist die Methode durch eine Studie, die den Lithiumgehalt im Trinkwasser erfasste. In Gegenden mit höheren Lithium-Gehalten gab es gleichzeitig auch weniger Menschen, die an Demenz erkrankten. Wurden andere Einflussfaktoren wie Bildungsstand und Gesundheitsversorgung mit eingerechnet, blieb in den meisten Studien allerdings nichts mehr vom Effekt übrig.

Kein Beleg für Wirkung

Außerdem gibt es einige Studien, die direkt die Wirkung von Lithium auf Demenz untersuchen. Dabei zeigte nur eine Studie einen kleinen positiven Effekt. Diese Studie ist allerdings mangelhaft, so wurden dort unter anderem nicht alle Ergebnisse genannt. Einige andere, sauber durchgeführte Studien konnten keinen Schutzeffekt von Lithium gegen eine Demenz nachweisen. Insgesamt hatten die Studien nur eine geringe Teilnehmerzahlen und meist kurze Laufzeiten von wenigen Wochen. Langfristige Effekte lassen sich so kaum nachweisen.

Starke Nebenwirkungen

Damit lässt sich also sagen: Der vorbeugende Effekt von Lithium auf Demenz ist wissenschaftlich nicht belegt. Hinzu kommt, dass Lithium in höheren Dosen giftig ist und die Organe schädigt. Nicht umsonst ist ein Verkauf von Lithium als Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland verboten. Lithium zum Einnehmen gibt es offiziell nur als Medikament, das verschreibungspflichtig ist. Und auch dann sind regelmäßige Blutkontrollen nötig, um eine Überdosierung und damit die Schädigung von zum Beispiel Nieren oder Schilddrüse auszuschließen. Lithium ist also alles andere als harmlos – und damit auch kein guter Wirkstoff, um einen Selbstversuch zu starten.

Quelle: Medizin transparent

21.08.2026 | Sara Steer ; Bildrechte: mauritius images / Andy Dean / imageBROKER

Schwangerschaft mit FolgenPräeklampsie & Co erhöhen HerzrisikoSchwangerschaftskomplikationen müssen nicht nur akut gut b...
20/08/2026

Schwangerschaft mit Folgen
Präeklampsie & Co erhöhen Herzrisiko

Schwangerschaftskomplikationen müssen nicht nur akut gut beobachtet werden. Betroffene Frauen haben auch lange nach der Geburt ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und Herzinfarkt.

Spezielles Risiko für Frauen

Rauchen, Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörung: Das sind die allseits bekannten Risiken für Herz-Kreislauferkrankungen. Bei Frauen kommen allerdings noch eine Reihe weiterer Risikofaktoren dazu – die bisher viel zu wenig beachtet werden.

Ein wichtiger Faktor sind Komplikationen in der Schwangerschaft. Denn wie verschiedene Studien zeigen, sind Präeklampsie, Schwangerschaftsbluthochdruck, Schwangerschaftsdiabetes, Frühgeburt und die Geburt eines für das Gestationsalter zu kleinen Kindes mit einem erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko für die Mutter verbunden.

Mehr KHK nach Präeklampsie

Da zeigt zum Beispiel eine schwedische Studie mit mehr als 2 Millionen Frauen: Untersucht wurde das Risiko für eine koronare Herzkrankheit innerhalb der ersten zehn Jahre nach der Entbindung. Dieses war bei Frauen mit Schwangerschaftshypertonie etwa doppelt so hoch wie bei Frauen ohne diese Komplikation. Nach einer Präeklampsie war es um rund 50 %, nach einer Frühgeburt um etwa 70 % erhöht.

Gleiches ergab eine Studie mit 10.000 Teilnehmenden zwischen 45 und 74 Jahren aus der Region Hamburg. Ausgewertet wurden die Daten von 1970 Frauen, zu denen Informationen aus der Schwangerschaft vorlagen. Eine frühere Präeklampsie stand beispielsweise in Zusammenhang mit einem späteren Herzinfarkt. Eine Gewichtszunahme von mehr als 20 kg in der Schwangerschaft war mit ausgeprägten atherosklerotischen Veränderungen in der Halsschlagader verbunden.

Schwangerschaftskomplikationen berücksichtigen

Grund genug, Frauen mit Schwangerschaftskomplikationen gut im Blick zu behalten, betont die Internistin Dr. Elisabeth Unger. Es reicht also nicht aus, nur die klassischen „Big Five“-Risiken wie Rauchen und Diabetes im Blick zu behalten. Erfragt werden sollte immer auch eine Vorgeschichte mit Präeklampsie, Schwangerschaftshypertonie, Gestationsdiabetes oder Frühgeburt.

Quellen: Ärztezeitung, British Medical Journal

19.08.2026 | Dr. med. Sonja Kempinski ; Bildrechte: mauritius images / Lars Zahner

Viele nutzen das Solarium, um mit vorgebräunter Haut in den Urlaub zu starten. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Künstl...
09/07/2026

Viele nutzen das Solarium, um mit vorgebräunter Haut in den Urlaub zu starten. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Künstliche UV-Strahlung kann das Risiko für schwarzen Hautkrebs deutlich steigern.
Hautkrebsrisiko auf das Dreifache erhöht
Dass Solarien der Haut schaden können, ist seit Jahren bekannt. Eine aktuelle Untersuchung liefert nun ne

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Atemnot kann den Alltag stark einschränken und vielen Betroffenen Angst machen. Doch es gibt Möglichkeiten, besser mit d...
08/07/2026

Atemnot kann den Alltag stark einschränken und vielen Betroffenen Angst machen. Doch es gibt Möglichkeiten, besser mit den Beschwerden umzugehen und den Teufelskreis aus Luftnot und Anspannung zu durchbrechen.
Atemnot besser bewältigen
Für Menschen mit einer chronischen Lungenerkrankung gehört Atemnot oft zum Alltag. Viele erleben dabei nich

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01/07/2026

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?
Schreien ist normal
Schreien ist für Säuglinge

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglin1

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fäll...
30/06/2026

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.
Fehler vermeiden -von Schütteln bis Anwärmen
Die Augentropfen sind kalt. Durch die zu niedrige Temperatur lösen sie einen verstärkten Lidschlag

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehl1

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen si...
29/06/2026

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.
Von außen ins Gelenk
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac oder Piroxicam hemmen Entzündungen und lindern Schme

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzp1

Adresse

BahnhofStr. 26
Wittmund
26409

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Montag 08:00 - 13:00
15:00 - 18:30
Dienstag 08:00 - 13:00
15:00 - 18:30
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Donnerstag 08:00 - 13:00
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