03/07/2026
Mamapost – wenn aus einer Routine-OP ein Trauma wird 💔
Heute ist die Ohr-OP von Jan exakt einen Monat her. Letzte Woche haben wir tatsächlich dann auch den histologischen Befund bekommen, doch dazu später mehr.
Wir haben ja schon einiges an Krankenhausaufenthalten und Arztbesuchen etc. hinter uns, aber bisher muss ich sagen, fand ich das für in Anführungszeichen „NICHTS“ am prägendsten. Ich weiß nicht, ob man es schon als Trauma bezeichnen kann, aber es hat mich definitiv stark gezeichnet und in meinen Augen gezeigt, wie kaputt das Gesundheitssystem ist.
Angefangen hat es bei Jan im Januar mit einem vermeintlichen Kratzer am Ohr. Kein Grund, direkt in Panik zu verfallen – heilt schon wieder. Allerdings wurde das Ohr nie wirklich besser. So testeten wir dann verschiedene Cremes durch, der HNO verschrieb uns Antibiotika. Nichts half. Also Überweisung in die Klinik: Könnte eine Fistel sein, die wegoperiert werden muss.
Die Voruntersuchung: Unser erster Termin in der HNO-Ambulanz war am 11.05. Trotz der Information, dass Kinder bevorzugt behandelt werden, mussten wir vier Stunden warten. Vier Stunden, in denen Jan unruhig und gestresst war – und ich diverse Fragebögen ausfüllte, in denen ich seinen seltenen Gendefekt sowie seine Epilepsiemedikamente erwähnte. Als wir endlich drankamen, bestätigte der Arzt die Notwendigkeit der OP. Der Arzt hat gesehen, dass Jan am Monitor ist, und da ich ihn aus dem Kinderwagen heben musste, war auch die Hypotonie nicht zu übersehen. Ebenfalls sprachen wir über Jans Epilepsie. Bei der Terminvereinbarung für die OP wurde uns mitgeteilt, dass Jan am 01.06. operiert werden sollte und wir am 28.05. zur Vorbesprechung kommen sollten. Auch hier hatte ich nochmal seine Epilepsie angesprochen.
Weiter in den Kommentaren (es folgt noch viel Text 🙈)