22/06/2023
Blähungen, Völlegefühl, Durchfall - jeder von uns wird im Laufe seines Lebens irgendwann mit dem Thema Darmgesundheit konfrontiert. Doch der Zusammenhang zwischen einem kranken Darm und der Entstehung von Allergien, Übergewicht, Artrose und Co. kommt langsam ans Licht.
Dabei lehrte schon Hippokrates vor über 2.400 Jahren, dass der Tod und das Leben im Darm sitzen. Dass sämtliche Krankheiten in Deinem wichtigsten Verdauungsorgan entstehen,
ist also eigentlich keine Erkenntnis der Neuzeit.
Trotzdem sollte die Enttabuisierung des Darms noch bis zum Jahre 2014 andauern:
Kein Wunder: Immerhin befinden sich im Darm über 70 Prozent Deines Immunsystems. Zudem beeinflusst er Dein Körpergewicht, ist maßgeblich an Deinen Gefühlen beteiligt und ist durch die direkte Verbindung zu Deinen Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) dafür verantwortlich, ob Du vor Energie Luftsprünge machst oder müde und schlapp auf der Coach liegst. Kurz gesagt: Der Darm ist unser zweites Gehirn.
Die traurige Geschichte des westlichen Darms
Bist Du ein anonymer Alkoholiker?
Zu viele Bösewichte im Darm = Entstehung von Krankheiten
Ist Deine Darmflora geschwächt, nisten sich neue Untermieter im Darm ein. Keine Helfer, sondern bösartige Störenfriede. Diese verändern Dein Darmmilieu. Freie Fahrt für Krankheitskeime und die Bildung von krebserregenden Stoffen. Diese „Bösewichte“ sind zudem sehr schlau, sie schließen sich in Teams zusammen und bilden eine Art Schutzwand, unter der sie sich verstecken. Diese Schutzwand macht es Deiner Immunpolizei schwer, die Störenfriede wieder loszuwerden.
Der Ursprung Deiner Allergien
Die Darmschleimhaut der meisten Menschen ist löchrig wie ein Schweizer Käse (= Leaky Gut Syndrom). Dies wird vorwiegend durch zu viel Zucker, zu viel Getreide (besonders Weizen), Umweltgifte (Pestizide, Medikamente, Lebensmittelzusätze) und Stress verursacht. Eine löchrige Darmschleimhaut lässt Giftstoffe, Krankheitserreger und Reststoffe von unverdauten Nahrungsmitteln in Deinen Körper übertreten, die da nicht hingehören.
Gegen diese Wert sich Dein Körper und in der Folge entstehen Entzündungsreaktionen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien im Körper.