26/08/2026
Wichtiges Thema und gerade seeeeeeeeehr präsent.
Die meisten Menschen, die zu mir kommen, kennen das Gefühl von Ohnmacht und Ausgeliefertsein sehr gut. Diese Abhängigkeit vom Außen: von anderen Menschen, ihren Stimmungen, Reaktionen und Entscheidungen – aber auch von Situationen, die wir nicht kontrollieren können, von dem, was passiert oder eben nicht passiert. Und wenn wir diese Abhängigkeit einmal sehr real erlebt haben, entwickeln sich Strategien, um dieses Gefühl möglichst nie wieder spüren zu müssen. Wir erklären, überzeugen, passen uns an, kämpfen, kontrollieren, versuchen andere Menschen oder Situationen zu verändern. Und irgendwann beginnen wir sogar, uns selbst zu verändern: noch etwas verstehen, lösen, heilen, besser machen. ALLES UM ZU.
Das Verrückte daran ist: Das Tun hilft tatsächlich gegen die Ohnmacht. Solange wir etwas tun, sind wir wenigstens nicht untätig ausgeliefert. Und so kann irgendwann genau dieses Tun zum eigentlichen Ziel werden. Weitermachen, lösen, durchhalten, erledigen, an sich arbeiten. Nicht unbedingt, weil es noch dorthin führt, wo wir eigentlich hinwollten, sondern weil stehenzubleiben bedeuten würde, wieder mit diesem alten Gefühl der Ohnmacht in Berührung zu kommen.
Und genau deshalb ist der Ausstieg so schwierig. Denn wenn heute etwas im Außen dieses alte Gefühl berührt, springt die vertraute Reaktion oft automatisch an: tun, erklären, kämpfen, kontrollieren, lösen. Der Ausstieg beginnt in dem winzigen Moment, in dem dieser Automatismus zwar anspringt, aber nicht sofort ausgeführt wird. Die Lücke. Und die kann sich verdammt nach der alten Ohnmacht anfühlen. Nur mit einem entscheidenden Unterschied: Damals war das Ausgeliefertsein real. Heute ist es das oft nicht mehr.
Und wenn es gelingt, diese Lücke nicht sofort wieder mit dem automatischen TUN zu füllen, kann langsam wieder ICH auftauchen. Und mit diesem ICH auch die Möglichkeit, nicht mehr nur zwischen Anpassen oder Kämpfen, Nachgeben oder Dagegenhalten, Gewinnen oder Verlieren wählen zu müssen – sondern wieder wirklich wählen zu können.
Diese Lücke ist für mich ein wichtiger Schlüssel raus aus dem Kreieren aus Druck. Raus aus dem reaktiven – hin in einen neutralen oder proaktiven Schöpfermodus. Klingt gut, oder?
Wenn DU dir diese Lücke erschließen möchtest, dann bin ich da. Darin bin ich seeeeeehr erprobt.⭐️✨️⭐️
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