pharmacon

pharmacon Internationale Pharmazeutische Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer. Dr. Theodor Dingermann (Frankfurt/Main), sorgfältig ausgewählt.

Der pharmacon Kongress ist eine internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer und findet zweimal im Jahr statt. Er wird mit 40 Fortbildungspunkten anerkannt (Anerkennung auch durch Ärztekammer, Österreichischen Apothekerverband & FPH-Offizin des Schweizerischen Apothekerverbandes). Um eine dem außergewöhnlichen Kongress angemessene Atmosphäre zu erhalten, findet der Kongress auch in e

iner wunderschönen Umgebung statt; im Januar in Schladming und im Mai in Meran. Das Thema einer jeden Veranstaltung, sowie garantiert hochwerte Dozenten, werden vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesapothekerkammer, unter der Leitung von Prof. Aber auch das Miteinander soll auf dem pharmacon nicht zu kurz kommen. Das vielfältige Rahmenprogramm mit ergänzenden Seminaren, Konzert- & Tanzabenden und natürlich dem Apothekerstammtisch lässt keinen Wunsch offen. Hier auf facebook bieten wir Raum für eure Wünsche und Anregungen. Was sind eure Erwartungen an den nächsten pharmacon? Was sollte auf keinen Fall fehlen? Wir freuen uns über jedes Feedback. Weitere Informationen auch unter www.pharmacon.de oder direkt hier auf der Fanpage! Impressum:
Verantwortlich i.S.d. §§ 10 MDStV und 6 TDG:

Der pharmacon ist eine Veranstaltung der Bundesapothekerkammer. Wissenschaftliche Gestaltung und Kursleitung durch den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesapothekerkammer. Die Organisatorische Durchführung liegt bei der:

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Männer und Frauen erkranken nicht nur unterschiedlich häufig an Rheuma – sie erleben die Erkrankung oft auch unterschied...
01/06/2026

Männer und Frauen erkranken nicht nur unterschiedlich häufig an Rheuma – sie erleben die Erkrankung oft auch unterschiedlich. 👫

Genau diesen spannenden Unterschieden widmete sich Prof. Dr. Frank Behrens beim pharmacon in Meran.

Einige geschlechterspezifischen Unterschiede überraschen:

• Beim Sjögren-Syndrom sind rund 90 % der Betroffenen Frauen.

• Beim Morbus Behçet hingegen sind Männer deutlich häufiger betroffen.

• Selbst wenn Erkrankungen wie die Psoriasis beide Geschlechter gleich häufig treffen, berichten Frauen häufig über stärkere Schmerzen und größere Einschränkungen im Alltag.

Die Ursachen liegen tief im Immunsystem: Frauen zeigen häufig stärkere Immunreaktionen, eine höhere Aktivität bestimmter Immunzellen und Unterschiede bei der Bildung von Autoantikörpern. Neben genetischen Faktoren spielen dabei auch Hormone eine wichtige Rolle.

Besonders relevant für die Praxis: Das Geschlecht beeinflusst nicht nur das Erkrankungsrisiko, sondern auch den Verlauf.

So tritt der systemische Lupus erythematodes deutlich häufiger bei Frauen auf. Männer entwickeln jedoch wesentlich häufiger eine Nierenbeteiligung – eine Komplikation, die früh erkannt werden sollte.

Auch beim Ansprechen auf moderne Rheumatherapien zeigen Studien Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Obwohl aktuelle Leitlinien diese Faktoren bislang kaum berücksichtigen, könnten sie künftig helfen, Therapien noch individueller auszuwählen.

Die wichtigste Botschaft des Vortrags:

Personalisierte Medizin bedeutet nicht nur, die richtige Erkrankung zu behandeln – sondern auch den Menschen dahinter besser zu verstehen.

Ingwer in der Schwangerschaft? Säureblocker bei Reflux? Ab wann sollte man besser zum Arzt?Magen-Darm-Beschwerden gehöre...
01/06/2026

Ingwer in der Schwangerschaft? Säureblocker bei Reflux? Ab wann sollte man besser zum Arzt?

Magen-Darm-Beschwerden gehören zu den häufigsten Gründen für einen Besuch in der Apotheke. Umso wichtiger ist eine Beratung, die sich nicht nur auf Erfahrung, sondern auf wissenschaftliche Evidenz stützt.

Genau darum ging es im Vortrag von Dr. Christian Ude beim pharmacon in Meran.

Besonders spannend waren einige Erkenntnisse, die man im Beratungsalltag nicht unbedingt erwarten würde:

• Ingwer ist zwar offiziell nur zur Vorbeugung von Reisekrankheit zugelassen, zeigt in Studien aber auch bei Schwangerschaftsübelkeit eine gute Wirksamkeit und Sicherheit.

• Bei Reisekrankheit können Antihistaminika vorbeugend helfen. Für die Behandlung bereits eingetretener Beschwerden ist die Datenlage dagegen deutlich dünner.

• Moderne Leitlinien bewerten die Therapie der chronischen Obstipation heute deutlich entspannter: Für Macrogol, Bisacodyl und Natriumpicosulfat gibt es keine generelle zeitliche Begrenzung der Anwendung mehr.

• Bei Reflux sollte nicht nur auf die Symptome geschaut werden. Säureblocker können die Aufnahme anderer Arzneimittel beeinflussen und dadurch Wechselwirkungen begünstigen.

• Auch für funktionelle Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen oder Bauchkrämpfe stehen mittlerweile gut untersuchte pflanzliche Therapieoptionen zur Verfügung.

Die zentrale Botschaft des Vortrags: Gute pharmazeutische Beratung bedeutet weit mehr als die Auswahl eines passenden Präparats. Es geht darum, Warnsignale zu erkennen, die Grenzen der Selbstmedikation zu kennen und für jede Patientin und jeden Patienten die bestmögliche, evidenzbasierte Empfehlung zu finden.

Ein Anspruch, der die öffentliche Apotheke jeden Tag zu einer wichtigen Anlaufstelle im Gesundheitswesen macht.

Jede dritte Person könnte betroffen sein – und viele wissen es nicht. 🤕❤️‍🩹Die metabolisch assoziierte steatotische Lebe...
01/06/2026

Jede dritte Person könnte betroffen sein – und viele wissen es nicht. 🤕❤️‍🩹

Die metabolisch assoziierte steatotische Lebererkrankung (MASLD) ist mittlerweile die häufigste chronische Lebererkrankung weltweit. Je nach Region betrifft sie über 30 % der Bevölkerung – bei Menschen mit Adipositas oder Typ-2-Diabetes sogar deutlich mehr.

Beim Vortrag von Prof. Dr. Elke Roeb wurde klar: MASLD ist weit mehr als eine „harmlose Fettleber“.

📌 Anfang der 2000er Jahre waren weniger als 20 % der Leberkrebsfälle mit einer Fettleber assoziiert. Heute sind es bereits über 60 %.

📌 Die wichtigsten Risikofaktoren: Übergewicht, Diabetes, viszerales Fett, hochverarbeitete Lebensmittel und Alkohol.

📌 Für die Diagnostik sind heute häufig keine Leberbiopsien mehr notwendig. Moderne Scores und nicht-invasive Verfahren ermöglichen eine deutlich schonendere Abklärung.

📌 Trotz intensiver Forschung an zahlreichen Targets stehen bislang nur wenige zugelassene Medikamente zur Verfügung.

Besonders spannend sind die aktuellen Entwicklungen:
Semaglutid, vielen als „Abnehmspritze“ bekannt, zeigte in Studien positive Effekte auf die Leberfibrose und ist inzwischen auch für bestimmte MASH-Patient:innen (Metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis) zugelassen. Auch Resmetirom konnte bereits nach wenigen Wochen eine deutliche Reduktion des Leberfetts zeigen.

Die wichtigste Therapie bleibt jedoch weiterhin dieselbe:

Lebensstiländerungen wirken!

Schon 150 Minuten zügiges Gehen pro Woche, Gewichtsreduktion und eine ausgewogene Ernährung können das Fortschreiten der Erkrankung bremsen und das Risiko schwerer Folgeerkrankungen senken.

Eine stille Volkskrankheit, die deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient.

7-fach mehr Verordnungen in nur 15 Jahren – brauchen wir wirklich so viele Protonenpumpeninhibitoren (PPI)?Mit dieser Fr...
01/06/2026

7-fach mehr Verordnungen in nur 15 Jahren – brauchen wir wirklich so viele Protonenpumpeninhibitoren (PPI)?

Mit dieser Frage eröffnete Prof. Dr. Ahmed Madisch seinen Vortrag beim pharmacon und zeigte: Der Einsatz von PPI hat sich in den vergangenen 15 Jahren versiebenfacht. Gleichzeitig weisen Studien darauf hin, dass mehr als die Hälfte der Patient:innen keine klare Indikation für die Einnahme hatte.

Ein häufiges Problem: PPI werden im Krankenhaus oft sinnvoll begonnen, nach der Entlassung jedoch über Jahre weiterverordnet – obwohl die ursprüngliche Indikation längst entfallen ist.

Dabei sind die Einsatzgebiete klar definiert, etwa bei Refluxkrankheit, Ulkuserkrankungen oder bestimmten Hochrisikokonstellationen zur Blutungsprophylaxe. Für viele andere Beschwerden werden PPI heute deutlich kritischer bewertet.

Nicht immer ist ein PPI die beste Lösung: Bei vielen Betroffenen können bereits Antazida oder Alginate ausreichend sein. Zudem spielen nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Gewichtsreduktion, Ernährungsanpassungen, Schlafhygiene oder gezieltes Zwerchfelltraining eine wichtige Rolle.

Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war das „Deprescribing“ – das bewusste Absetzen unnötiger Medikamente. Denn nach längerer Einnahme kann ein sogenannter Acid Rebound auftreten, der viele Patient:innen zur erneuten Anwendung verleitet.

Das Fazit: Die regelmäßige Überprüfung der Indikation sollte selbstverständlich sein. Denn moderne Arzneimitteltherapie bedeutet nicht nur die richtige Behandlung zur richtigen Zeit, sondern auch das richtige Absetzen.

Zum gelungenen Start in die Veranstaltungswoche lud die Kurverwaltung Meran am gestrigen Abend alle Teilnehmenden herzli...
01/06/2026

Zum gelungenen Start in die Veranstaltungswoche lud die Kurverwaltung Meran am gestrigen Abend alle Teilnehmenden herzlich zu einem Welcome-Aperitif ein.

Direkt im Anschluss an das wissenschaftliche Programm nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, bei einem Getränk erste Kontakte zu knüpfen und in entspannter Atmosphäre mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen. Der gelungene Auftakt bot den perfekten Rahmen für einen persönlichen Austausch und einen stimmungsvollen Beginn der gemeinsamen Woche.

🔔 Tinnitus ist weit mehr als ein Ohrgeräusch. Beim Partner-Symposium “Tinnitus? So gelingt die Beratung: evidenzbasiert,...
31/05/2026

🔔 Tinnitus ist weit mehr als ein Ohrgeräusch.

Beim Partner-Symposium “Tinnitus? So gelingt die Beratung: evidenzbasiert, ganzheitlich, individuell” von Dr. Willmar Schwabe auf dem pharmacon 2026 in Meran wurde deutlich, wie komplex die Versorgung von Menschen mit Tinnitus ist – und welche wichtige Rolle Apothekerinnen und Apotheker dabei spielen.

Mit spannenden Vorträgen von Prof. Dr. Michael Berner (Universitätsklinikum Freiburg) und Prof. Dr. Matthias Tisch (Bundeswehrkrankenhaus Ulm) standen aktuelle Erkenntnisse zu Tinnitus, Hörverlust, Kognition und psychischen Begleiterkrankungen im Mittelpunkt.

💡 Wichtige Erkenntnisse aus dem Symposium:

Rund 15 % der Erwachsenen in Deutschland sind von Tinnitus betroffen.

Tinnitus ist keine eigenständige Erkrankung, sondern häufig ein Symptom, das auf andere behandelbare Ursachen hinweisen kann.

Hörverlust belastet nicht nur das Gehör, sondern auch Aufmerksamkeit, Gedächtnis und kognitive Leistungsfähigkeit.

Schätzungen zufolge könnten etwa 7 % aller Demenzerkrankungen durch die Vermeidung bzw. frühzeitige Behandlung von Hörverlust verhindert werden.

Stress, Angststörungen, Schlafprobleme und Depressionen können Tinnitus verstärken – und umgekehrt.

Die Apotheke ist für viele Betroffene die erste Anlaufstelle und übernimmt eine wichtige Lotsenfunktion in der Versorgung.

🩺 Diskutiert wurden unter anderem moderne Therapie- und Unterstützungsansätze wie Counseling, kognitive Verhaltenstherapie, Hörgeräteversorgung, digitale Anwendungen sowie medikamentöse Optionen.

Besonders eindrücklich war die Botschaft der Referenten: Tinnitus darf nicht bagatellisiert werden. Eine frühzeitige Abklärung, empathische Beratung und interdisziplinäre Versorgung können entscheidend dazu beitragen, Lebensqualität, Teilhabe und mentale Gesundheit der Betroffenen zu erhalten.

Dieser Beitrag steht ab 10. Juni zur nachträglichen Ansicht On Demand zur Verfügung. www.pharmacon.de

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner:innen des PZ-Gewinnspiels für junge Apotheker:innen! Sie dürfen sich über einen k...
31/05/2026

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner:innen des PZ-Gewinnspiels für junge Apotheker:innen! Sie dürfen sich über einen kostenfreien Eintritt zum diesjährigen pharmacon Meran freuen – eine großartige Gelegenheit, fachlich neue Impulse zu gewinnen, aktuelle Themen der Pharmazie zu vertiefen und sich mit Kolleg:innen aus ganz Deutschland zu vernetzen.

Zum Auftakt wurden die Nachwuchs-Pharmazeut:innen von Prof. Dr. Theo Dingermann, Senior Editor der Pharmazeutische Zeitung, herzlich begrüßt. Beim Empfang auf der Terrasse des Kurhauses Meran bot sich die ideale Gelegenheit für erste Gespräche, persönlichen Austausch und einen gelungenen Start in die Kongresswoche.

Wir wünschen allen Gewinner eine spannende Zeit beim pharmacon Meran 2026 mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Kontakten und inspirierenden Fortbildungsmomenten!

Pharmazeutische Zeitung

Frühsport mit bester Stimmung in Meran! 🏃‍♀️🏃‍♂️☀️Noch vor dem offiziellen Tagesprogramm traf sich heute Morgen um 6 Uhr...
31/05/2026

Frühsport mit bester Stimmung in Meran! 🏃‍♀️🏃‍♂️☀️

Noch vor dem offiziellen Tagesprogramm traf sich heute Morgen um 6 Uhr die Laufgruppe vor dem Hotel Therme Meran zur Prä-Eröffnung. Begrüßt wurden die Teilnehmenden persönlich von Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer. 

Die Laufgruppe startete in den ersten Morgen mit viel Motivation und pharmacon Meran Spirit!

Auch morgen heißt es wieder: Laufschuhe schnüren und gemeinsam aktiv in den Tag starten. Treffpunkt ist um 6 Uhr vor dem Hotel Therme Meran.

Mehr Informationen unter www.pharmacon.de

„Medizin der Zukunft: Herausforderungen und Chancen für das deutsche Gesundheitssystem“ – mit diesem Thema eröffnete Pro...
31/05/2026

„Medizin der Zukunft: Herausforderungen und Chancen für das deutsche Gesundheitssystem“ – mit diesem Thema eröffnete Prof. Dr. Heyo Kroemer, Pharmazeut und Vorstandsvorsitzender der Charité – Universitätsmedizin Berlin, den pharmacon-Kongress in Meran.

Kroemer, der unter anderem im Senat der Max-Planck-Gesellschaft tätig ist und viele Jahre dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesapothekerkammer angehörte, zeichnete ein eindrucksvolles Bild der Herausforderungen und Chancen unseres Gesundheitssystems.

Gesundheit sei weit mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit: Sie habe einen hohen individuellen Wert, sei eine zentrale gesellschaftliche Ressource und zugleich ein bedeutender wirtschaftlicher Standortfaktor. Gleichzeitig würden die Kosten innovativer Therapien und der demografische Wandel das Gesundheitssystem zunehmend unter Druck setzen.

Trotz dieser Herausforderungen blickte Kroemer optimistisch in die Zukunft. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz böten großes Potenzial, um die Gesundheitsversorgung effizienter und besser zu gestalten. Am Beispiel moderner Smartwatches zeigte er, wie Herzrhythmusstörungen frühzeitig erkannt werden können. Auch an der Charité werden KI-Anwendungen genutzt, um Prozesse zu optimieren und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Ein weiterer Schwerpunkt waren Kooperationen mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Sie seien entscheidend, um medizinische Spitzenforschung langfristig zu finanzieren und innovative Präventionskonzepte zu entwickeln.

Für deren Umsetzung sieht Kroemer die Apotheken in einer Schlüsselrolle. Ihre flächendeckende Präsenz, die niederschwellige Erreichbarkeit und das hohe Vertrauen in der Bevölkerung machten sie zu einem idealen Anlaufpunkt für zukünftige Gesundheits- und Präventionsangebote.

Fazit: Innovationen, Digitalisierung, KI und Prävention eröffnen neue Möglichkeiten, die Gesundheitsversorgung nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten. Apotheken können dabei eine wichtige Rolle übernehmen.

pharmacon Meran 2026 feierlich eröffnet 🌞Mit einem festlichen Auftakt ist heute der 62. Internationale Pharmazeutische F...
31/05/2026

pharmacon Meran 2026 feierlich eröffnet 🌞

Mit einem festlichen Auftakt ist heute der 62. Internationale Pharmazeutische Fortbildungskurs in Meran gestartet. Apotheker:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen in Südtirol zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen in Pharmazie, Gesundheitswesen und Berufspolitik auszutauschen.

Zum Auftakt begrüßte Dr. Armin Hoffmann, Präsident der Bundesapothekerkammer, die Teilnehmer:innen und eröffnete den diesjährigen pharmacon-Kongress in Meran. Auch Barbara Hölzl, Stadträtin der Stadtgemeinde Meran, hieß die Gäste herzlich willkommen und unterstrich die enge und langjährige Verbundenheit der Stadt mit dem pharmacon.

Ein besonderer Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung war die Verleihung der Lesmüller-Medaille. Mit dieser Auszeichnung werden herausragende Verdienste um den Apothekerberuf und die pharmazeutische Wissenschaft gewürdigt. Geehrt wurden in diesem Jahr Dr. Klaus Gerlach, Prof. Dieter Steinhilber und Manfred Krüger.

„Verantwortung übernehmen, Versorgung gestalten und Zukunft sichern“ ist das Motto der politischen Rede von Dr. Hoffmann.
Darin richtete er den Blick auf die aktuellen Herausforderungen und Chancen für die Apothekerschaft. Im Mittelpunkt stehen Strukturengpässe in der Versorgung, der demografische Wandel, Fachkräftemangel – und das in einer Zeit des Umbruchs durch Künstliche Intelligenz und weitreichende Weltkrisen. Der berufspolitische Diskurs sei dementsprechend weitreichender als das bloße Jonglieren mit Zahlen, so Dr. Hoffmann.

Er bittet die Apothekerschaft, die aktuelle Lage auch als Chance zu sehen, den Beruf der Apotheker:innen aktiv mitzugestalten. Noch nie sei die Politik so offen gewesen, Vorschläge aus der Apothekerschaft aufzunehmen und im Sinne der Patient:innen umzusetzen. Die Stärkung der öffentlichen Apotheke und die Erweiterung des Dienstleistungsangebots seien dabei zentrale Ziele der Bundesapothekerkammer, betonte der Präsident.

Wir freuen uns auf eine tolle Kongresswoche mit spannenden Vorträgen, Symposien und Seminaren, intensivem fachlichem und kollegialem Austausch sowie vielen schönen Erlebnissen.

Indirizzo

Kurhaus, FreiheitsStr. 33. I/Meran
Merano
39012

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