21/11/2024
Sehr geehrte Damen und Herren,
Viele von Ihnen fragen sich sicherlich, wie sie mit der Pflege von Menschen mit Demenz umgehen können, die ein Kriegstrauma erlitten haben.
Hier sind die drei Grundregeln:
1. Nachrichten bewusst meiden
Menschen mit Demenz, die Kriegstraumata erlebt haben, reagieren oft sensibel auf bestimmte Auslöser, insbesondere in Form von aktuellen Nachrichtenbildern. Diese können alte, tief sitzende Erinnerungen wachrufen und sogar Panikattacken auslösen. Ein bewusster Umgang mit Medien kann helfen, diese Belastung zu vermeiden und für ein ruhigeres Umfeld zu sorgen.
2. Alternative Medien nutzen
Versuchen Sie, den Konsum von Nachrichten so weit wie möglich zu reduzieren. Besonders visuelle Darstellungen von Konflikten oder Katastrophen können starke emotionale Reaktionen hervorrufen. Schalten Sie den Fernseher aus, wenn Nachrichtensendungen laufen, und achten Sie darauf, dass solche Inhalte auch in Gesprächen nicht thematisiert werden.
DVDs oder Streaming-Angebote mit ruhigen, positiven Inhalten sind eine gute Alternative. Naturdokumentationen, alte Filme oder Serien, die der betroffenen Person vertraut sind, können ein Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden vermitteln.
3. Rituale schaffen
Etablieren Sie feste Rituale, die Sicherheit und Stabilität fördern. Zum Beispiel ein gemeinsames Teetrinken, Spaziergänge oder das Anhören beruhigender Musik. Diese Aktivitäten lenken ab und stärken das Gefühl von Geborgenheit.
Unsere Pflegekräfte verfügen über langjährige Erfahrung in der Betreuung von älteren Menschen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern.
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme mit der Sankt Andreas Pflegehilfe! 🙂
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