Taiji & Qigong beim TSV Abensberg

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Taiji & Qigong beim TSV Abensberg Die Judoabteilung des TSV Abensberg bietet im Rahmen des Breitensports authentisches Taijiquan und Qigong an.

https://www.youtube.com/watch?v=riPwqCJWI1cMein Trainer Ma Jiangbao war berühmt für sein weiches pushen
25/08/2026

https://www.youtube.com/watch?v=riPwqCJWI1c
Mein Trainer Ma Jiangbao war berühmt für sein weiches pushen

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23/08/2026

Taijiquan - Eine innere Kampfkunst
Training: Jeden Donnerstag von 18:30 – 21:00 Uhr

"Wie soll man sich mit dieser zeitlupenhaften Seniorengymnastik verteidigen können?" Solche und ähnliche Aussagen hört man immer wieder, wenn man den Leuten mitteilt, das Taijiquan (gesprochen: tai dschi tschüän) ein äußerst effektives, in sich abgeschlossenes Kampfkunstsystem ist. Bereits das Wort quan, was soviel wie Faust oder Boxen bedeutet, weist auf den Kampfkunstaspekt hin. Der Ausdruck Taiji bedeutet das Höchste, Letzte, der Ursprung aller Erscheinungen und Wirkungsweisen. Taiji ist die Mutter Yin und Yang, den sich gegenseitig bedingten Kräfte und Formen, Aktionen und Reaktionen.
Der Name Taijiquan wurde deshalb gewählt, weil alle Bewegungsmuster nach dem Prinzip des Yin und Yang ausgeführt werden. Yin und Yang bedeuten in diesem Kontext ein in den Bewegungen kontinuierlich und harmonisch vollzogener Wechsel von Heben und Senken, Beugen und Strecken, Vor und Zurück, Belasten und Entlasten, Einatmen und Ausatmen, Abwehr und Konter, usw.
Ein zentraler Trainingsaspekt des Taijiquan sind die langsame und schnelle Handform. Erwähnenswert sei an dieser Stelle, dass sich die langsame Handform erst Anfang des letzten Jahrhunderts aus der schnellen entwickelt hat. Die langsame Form wurde kreiert, um auch älteren Menschen einen Zugang zu den gesundheitsfördernden Yin- und Yangbewegungen zu ermöglichen. Man darf jedoch nicht meinen, dass die langsame Form eine Ausführung der schnellen Form in zeitlupenhafter Bewegung ist. Die langsame Form hat unterschiedliche Bewegungsmuster wobei jede Bewegung einen Selbstverteidigungsaspekt, ähnlich wie in der schnellen Form, beinhaltet.
Neben den Handformen werden noch Partnerübungen und verschiedene Waffenformen trainiert. Die Essenz der Taijiquan Kampfkunst sind die Partnerübungen Schiebende Hände (Pushhands, Tuishou). Während die Handformen die unterschiedlichen Werkzeuge sind, lernt man in den Partnerübungen deren Anwendung. In den Partnerübungen kann man viele der in den Handformen versteckten Selbstverteidigungstechniken üben. Der folgende kursive Text ist Großmeister Ma Yhue Liang (1991 verstorben), der in China als einer der 100 größten Wu Shu Meister (Wushu heißt Kampfkunst) geführt wird, zugeschrieben.
"Die Form des Taijiquan ist der Körper und Tuishou seine Anwendung"
Obgleich Langsamkeit für die Ausführung der langsamen Form unentbehrlich ist, so ist dies nicht der Fall beim Pushhands oder im wirklichem Kampf. Es gilt "schnelle Reaktion folgt auf schnellen Angriff und langsame Reaktion auf langsamen Angriff". Kraft und Geschwindigkeit ergeben sich aus dem Strecken und Zusammenziehen der A**e und dem Vor- und Zurückgehen. Wie schnell der Gegner sich auch bewegt, wird es immer eine Lücke oder geschwächte Kraft bei solch gewaltsamen Aktionen geben. Das ist die Chance, diesen Augenblick zum Angriff zu nutzen. Darüber hinaus ist die Kraft des Gegners teilweise durch die übermäßige Spannung seiner eigenen Muskeln beeinträchtigt. Da es im Taiji keine Unterbrechung der Kraft während der kreisförmigen Bewegung gibt, kann man die Kraft des Gegners in jedem Moment neutralisieren bzw. umwandeln. Man muss den Unterschied von Kraft und Jin verstehen. Jin ist ein besonderer Ausdruck im Taijiquan, um die Kraft zu bezeichnen. Einfach angewandte Kraft ist schwer und plump, während Jin im Taijiquan eine antrainierte Geschicklichkeit ist. Jin entsteht, wenn der ganze Körper von den Fußsohlen bis zur auftreffenden Fläche als Einheit wirkt. Standhaftigkeit beim Ausüben vom Taiji kultiviert Jin aber nicht die Kraft. Jeder hat seine natürliche Kraft. Das Heben der A**e bedeutet 10 Pfund zu heben und das Bewegen des Körpers bringt mit sich, die Beine zu gebrauchen um mehr als 100 Pfund zu bewegen. Das kann selbst die schwächste Person. Das kostbare Jin kann nicht mit Kraft verglichen werden. Jin ist Konzentriert, Kraft nicht.
Ein wesentlicher Aspekt dieser Kampfkunst ist neben den Hand- und Waffenformen, das Üben der "Schiebenden Hände" (Tuishou oder Pushhands). Im Tuishou des Wu-Stils werden vier grundlegende Kriterien zur Ausübung vorgegeben: Leichtigkeit, Behendigkeit, Veränderlichkeit und Neutralisation. werden. Man sagt: "Leichtigkeit in der Bewegung, diese Leichtigkeit führt zu Behendigkeit, Behendigkeit führt zur Veränderlichkeit und Veränderlichkeit führt zur Neutralisation". Eine wichtige charakteristische Fähigkeit des Tuishou ist, dass man sich um den Gegner schlängeln kann, ohne dass er entwischt. Bei diesem Vorhaben ist es wichtig, dass man folgende Techniken einsetzt: Kleben, Verbinden, Anhaften und Folgen. Kleben heißt, dass man die eigene Hand mit der Hand oder Arm des Gegenüber in Kontakt bringt und den Bewegungen folgt, als wäre die Kontaktstelle zusammengeklebt. In der Tat soll sich nun der Gegner selbst in die Falle der eigenen Lockbewegung begeben.Verbinden heißt, sich mit Kraft und Bewegung des Gegners zu vereinen und dies auch ohne Unterbrechung beizubehalten. Jegliche Unterbrechung oder Leere in der Bewegung kann den Gegenüber eine vorteilhafte Position zum Angriff bieten. Anhaften heißt, sich mit dem Gegner verketten und sich mit ihm winden. Der Sinn des Anhaftens ist zu verhindern, dass er entwischt. Folgen heißt, dass man sich den vom Gegner ausgehenden sich veränderten Situationen anpasst und dementsprechend seine eigene Position ausrichtet.

23/08/2026

Zentrales Anliegen des Taijiquan und Qigong ist die Kultivierung des Qi.

Qi ist im allgemeinen die die Lebenskraft des Menschen.
Es gibt jedoch auch ein Qi des Himmels und der Erde. Da der Mensch ständig den Einflüssen dieser beiden Energieträger ausgesetzt ist, versucht er, seine Energie mit der Energie des Makrokosmos zu harmonisieren.
Einer dieser Wege ist die meditative Bewegungsform des Taijiquan.
Taijiquan ist Verschmelzungsprozess von Körper, Geist und Seele. Durch Konzentration, Bewegung und Entspannung werden das Qi gestärkt und die Energiebahnen (Meridianen) durchgängig.

Die Bedeutung von Qi

Qi ist das materielle Substrat des Universums

Qi ist das materielle und spirituelle Substrat des Menschen

Qi ist die von den Organen gebildete Essenz zur Nährung von Körper und Seele

Qi ist die funktionelle Aktivität von Körper und Geist

Hauptfunktionen des Qi

1. Qi ist der Ursprung aller Bewegungen im Körper, unterhält alle physiologischen Aktivitäten, sorgt für Wachstum, Entwicklung und Stoffwechsel.

2. Qi wärmt alle Körperorgane, d.h. Qi ist die treibende Kraft, die die Funktion der einzelnen Organe ermöglicht.

3. Qi bildet die Körperabwehr; wobei spezielle Anteile des Qi - das Abwehr-Qi - das Eindringen schädlicher Einflüsse in den Körper verhindern.

4. Qi hilft den Organen bei der Aufnahme und Umformung der von außen angebotenen Nährstoffe, der Herstellung und Verteilung aller Körperenergien - wie Qi, Blut und Säfte - und der Ausscheidung verbrauchter Energien oder Abfallstoffe.

5. Qi hält das Blut in den Adern und hält die Organe nach oben gegen die Schwerkraft.

07/08/2026

QIGONG - Aktive Pflege der Lebensenergie - Jeden Donnerstag von 9:00 - 10:15 Uhr in der Stanglmeier Halle

Zwar liegt der Schwerpunkt des Qi Gong - Anwendung in der Prophylaxe und Gesunderhaltung, aber in zunehmendem Maße werden diese Übungen auch erfolgreich zur Behandlung chronischer Erkrankungen eingesetzt.
Qi Gong ist ein aus der traditionellen chinesischen Medizin stammender Schatz an Übungssystemen für ein gesundes, langes Leben. Wesentliches Ziel ist die Harmonisierung der Lebensenergie ("Qi") mittels bestimmter Körperhaltungen und -bewegungen, Atmung und geistiger Übung.
Im Gegensatz zur Akupunktur und medikamentöser Therapie ist Qi Gong kein Therapeutikum, das dem Menschen von außen zugeführt wird, vielmehr ist es die eigene Übung, die gesunde, physiologische Prozesse fördert und pathologische Prozesse im Sinne einer Regulierung beeinflusst. Grundsätzlich ist Qigong, Taijiquan und Akupressur eines gemeinsam: Es handelt sich um Techniken, mit denen der Mensch sein Qi (vitale Energie) selbst beeinflussen kann.

Dem Begriff Qi kommt nicht nur in der chinesischen Medizin, sondern auch in der Philosophie, Malerei und auch sonst in fast jedem Bereich der chinesischen Kultur enorme Bedeutung zu. Dies spiegelt sich bereits in der breitgefächerten Bedeutung des chinesischen Schriftzeichens Qi wieder, die von Dampf, Wolke, Atem, Nahrung bis hin zu Kommunikation mit den im Kosmos immanenten Kräften reicht. Allen diesen Bedeutungen ist das Moment des Durchdringens, Strömens, Sich-Verbreitens gemein. So bewegt sich das Qi gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) auch in Leitbahnen durch den menschlichen Körper und durchzieht ihn, wie Flüsse und Seen eine Landschaft durchströmen. Nach den Vorstellungen der chinesischen Medizin hat Qi in der Physiologie des menschlichen Körpers aktivierende und bewegende Eigenschaften mit folgenden 5 Hauptfunktionen: 1. Qi ist der Ursprung aller Bewegungen im Körper, unterhält alle physiologischen Aktivitäten, sorgt für Wachstum, Entwicklung und Stoffwechsel. 2. Qi wärmt alle Körperorgane, d.h. Qi ist die treibende Kraft, die die Funktion der einzelnen Organe ermöglicht. 3. Qi bildet die Körperabwehr, wobei spezielle Anteile des Qi - das Abwehr-Qi - das Eindringen schädlicher Einflüsse in den Körper verhindern. 4. Qi hilft den Organen bei der Aufnahme und Umformung der von außen angebotenen Nährstoffe, der Herstellung und Verteilung aller Körperenergien - wie Qi, Blut und Säfte - und der Ausscheidung verbrauchter Energien oder Abfallstoffe. 5. Qi hält das Blut in den Adern und hält die Organe nach oben gegen die Schwerkraft.
Etwas vereinfacht lässt sich sagen, dass der Begriff Qi die aktiven energetischen Prozesse im Menschen bezeichnet. Der ungehinderte Fluss des Qi und der harmonische Umgang damit wurde in China stets als Grundvoraussetzung für Gesundheit und Vitalität angesehen.

DIE DREI HAUPTKOMPONENTE
Im Gegensatz zur Akupunktur oder Arzneimitteltherapie der TCM erfordern die diversen Qigong-Techniken keine äußere Anwendung von Nadeln oder Moxa durch einen Therapeuten oder die Einnahme von Arzneimitteln. Der Übende versucht vielmehr selbst, das Qi in seinem Körper zu spüren und es entsprechend durch diesen zu leiten. Dies geschieht im wesentlichen durch drei Faktoren:
1. durch eine spezielle Atemführung (Atmung als ein Aspekt des Qi)
2. durch Körperhaltung und -bewegung
3. durch geistig Übung (Konzentration, Vorstellungskraft oder geistige Leere)

Diese drei Hauptkomponenten des Qigong ermöglichen es dem Übenden, das Qi in seinem Körper zu leiten, Blockaden im Qi-Fluss zu beseitigen und auf diese Weise Krankheiten vorzubeugen oder sie zu behandeln. Grundsätzlich kommen bei jeder Qigong- oder Taiji-Übung und auch bei der Akupressur alle drei Hauptkomponenten zum Tragen; allerdings kann die Gewichtung unterschiedlich sein.
Der Begriff Qigong selbst ist in China erst seit den fünfziger Jahren gebräuchlich. Früher wurden alle diese Übungen unter dem Begriff Yangsheng (Techniken zur Lebenspflege) zusammengefasst. Das moderne Qigong kann zunächst in das sogenannte Harte und das Weiche Qigong unterschieden werden. Beim Harten Qigong wird das Qi im wesentlichen zur äußeren Panzerung eingesetzt. Dies kann im Extremfall für akrobatische Höchstleistungen eingesetzt werden, wenn sich z.B. ein Mann von einem Lastwagen überfahren lässt.
Das Weiche Qigong wird hingegen überwiegend für therapeutische Zwecke eingesetzt. Die weichen Qigong-Übungen lassen sich wiederum unterteilen in Techniken zur Selbsttherapie und Techniken zur Therapierung anderer.

QIGONG FORMEN

Qigong-Übungen in Ruhe
Die Übungen in Ruhe können nach den Bedürfnissen der Personen entweder im Liegen, im Sitzen oder im Stehen ausgeführt werden. Gemeinsam ist allen diesen Übungen, dass der Patient zunächst zu innerer Ruhe und Entspannung zu gelangen versucht.
Ist ihm das gelungen, folgen Übungen, bei denen sich die Konzentration hauptsächlich auf die Atmung richtet. Fließt die Atmung wie von selbst in der gewünschten Weise, konzentriert sich der Übende auf das Dantian, das einige Zentimeter unterhalb des Nabels liegt, und versucht mittels Konzentration und tiefer Atmung, das Qi dorthin zu lenken.
Dies darf nun jedoch nicht dahingehend missverstanden werden, dass die Übungen in Ruhe zu einem totalen Stillstand oder völliger Bewegungslosigkeit führen. Während nach außen hin zwar die Ruhe vorherrscht, widmet sich der Übende innerlich ganz der Bewegung des Qi-Flusses, der vom Dantian in bestimmte Leitbahnen und Kreisläufe zu strömen beginnt.

Qigong-Übungen in Bewegung
Die Übungen in Bewegung unterscheiden sich von den Übungen in Ruhe durch die in den Raum greifenden Bewegungen. Dabei wirkt die Bewegung unterstützend auf den Qi-Fluss ein. Die körperlichen Bewegungen werden zumeist langsam und weich vollzogen; sie wirken aber weder schlaff noch ruckartig. Mit jeder Bewegung geht eine genaue, meistens bildhafte Vorstellung einher, wie das Qi durch den Körper fließt und welche Leitbahnen, Körperzonen oder Akupunkturpunkte durch diese Bewegung besonders angesprochen werden.
So vielfältig die verschiedenen Arten des Donggong sind, so breit ist auch ihr therapeutisches Wirkungsfeld. Allgemein werden sie in China bei fast allen chronischen Krankheiten als zusätzliche Therapie eingesetzt, vor allem bei Erkrankungen des Verdauungstraktes, der Atemwege, bei neurologischen Krankheiten sowie bei Herz-, Kreislauf- und Gelenkbeschwerden.

Qi-Übertragung
Bei der Therapierung anderer, dem sogenannten Aussenden oder Entwickeln des Äußeren Qi (Fa Waiqi), lässt der Therapeut sein eigenes Qi meist mittels der Hände auf den Patienten übergehen, um diesem Qi zuzuführen oder Blockaden in seinen Leitbahnen zu lösen. Dies kann auch durch Massage oder Akupressur erfolgen. Grundvoraussetzung für das Aussenden von Qi ist allerdings, dass der Therapeut mit Hilfe spezieller Übungen sein Qi stark entwickelt hat. Diese Methode ist in China gegenwärtig sehr populär, und fast jede größere Klinik für TCM besitzt inzwischen eine Qigong-Abteilung. Qigong ist aber vor allem eine Selbsttherapie. Die zahlreichen hierbei zum Einsatz gelangenden Techniken, die sich aus der langen, bis auf das 6. Jh.v.Chr. zurückreichenden Tradition bis heute erhalten konnten oder in jüngster Zeit auf der Grundlage dieser reichhaltigen Überlieferung neu entwickelt wurden, lassen sich in „Übungen in Ruhe" (Jinggong) und „Übungen in Bewegung" (Donggong) unterteilen.

Spontanes Qigong
Der Vollständigkeit halber sollte noch eine Untergruppe des Donggong Erwähnung finden, die Mitte bis Ende der achtziger Jahre einen wahren Qigong-Boom eingeleitet hat. Es sind dies die Übungen mit unwillkürlichen, spontanen Bewegungen (Zifagong). Der Übende praktiziert dabei zunächst über einen längeren Zeitraum hinweg, der sich oft über ein Jahr erstrecken kann, bestimmte festgelegte Übungen in Bewegung. Erst wenn der Praktizierende diese festgelegten Übungen in Bewegung beherrscht, übt er die dazugehörigen Stärkungsübungen im Stehen (Zhanzhuang Gong), die zu den Übungen in Ruhe gehören. Dabei konzentriert er sich im Stehen auf bestimmte Bereiche unterhalb des Nabels, bis er ganz zur Ruhe kommt. Aus dieser völligen Ruhe heraus entsteht schließlich eine extrem starke Bewegtheit des Inneren Qi, die sich in den Gliedmaßen entlädt, so dass es von innen heraus ohne bewusstes Zutun zu teils heftigen, spontanen jedoch kontrollierbaren Bewegungen kommt.
Durch die so hervorgerufenen schüttelnden, kreisenden, hüpfenden usw. Bewegungen werden etwaige Blockaden des Qi-Flusses in den Leitbahnen schnell und effektiv gelöst.

22/07/2026

Zentrales Anliegen des Taijiquan ist die Kultivierung des Qi.

Qi ist im allgemeinen die die Lebenskraft des Menschen.
Es gibt jedoch auch ein Qi des Himmels und der Erde. Da der Mensch ständig den Einflüssen dieser beiden Energieträger ausgesetzt ist, versucht er, seine Energie mit der Energie des Makrokosmos zu harmonisieren.
Einer dieser Wege ist die meditative Bewegungsform des Taijiquan.
Taijiquan ist Verschmelzungsprozess von Körper, Geist und Seele. Durch Konzentration, Bewegung und Entspannung werden das Qi gestärkt und die Energiebahnen (Meridianen) durchgängig.

Die Bedeutung von Qi

Qi ist das materielle Substrat des Universums

Qi ist das materielle und spirituelle Substrat des Menschen

Qi ist die von den Organen gebildete Essenz zur Nährung von Körper und Seele

Qi ist die funktionelle Aktivität von Körper und Geist

Hauptfunktionen des Qi

1. Qi ist der Ursprung aller Bewegungen im Körper, unterhält alle physiologischen Aktivitäten, sorgt für Wachstum, Entwicklung und Stoffwechsel.

2. Qi wärmt alle Körperorgane, d.h. Qi ist die treibende Kraft, die die Funktion der einzelnen Organe ermöglicht.

3. Qi bildet die Körperabwehr; wobei spezielle Anteile des Qi - das Abwehr-Qi - das Eindringen schädlicher Einflüsse in den Körper verhindern.

4. Qi hilft den Organen bei der Aufnahme und Umformung der von außen angebotenen Nährstoffe, der Herstellung und Verteilung aller Körperenergien - wie Qi, Blut und Säfte - und der Ausscheidung verbrauchter Energien oder Abfallstoffe.

5. Qi hält das Blut in den Adern und hält die Organe nach oben gegen die Schwerkraft.

22/07/2026

Jeden Donnerstag von 9:00 - 10:15 Uhr Qigong:

Erläuterungen zur therapeutischen Wirkungsweise des Qigong
(Medizinisches Qigong, Verlag für Ganzheiliche Medizin, Dr. Erich Wühr, Kötzting/Bayer. Wald)

Qigong lebt von der Eigeninitiative der Patienten. Verborgene Potentiale werden mobilisiert, indem der Praktizierende mit Hilfe der Übungen lernt, seinen Geist zu beruhigen, seine Atmung bewusst zu regulieren und seine Körperpositionen zu korrigieren. Dadurch verbessern sich die physiologischen Funktionen des Körpers, die körperliche Konstitution wird gestärkt und die Abwehrkraft gesteigert. Dies ist der Grund, warum Qigong zur Gesunderhaltung und therapeutischen Zwecken so erfolgreich eingesetzt werden kann.

1. Auswirkungen auf das Nervensystem
Seit den 50er Jahren sind zahlreiche Untersuchungen mittels moderner Forschungsmethoden (einschließlich Elektro-Enzephalographie, integraler Analyse und Frequenz-Spektrum Technik) durchgeführt worden, um Aufschluss über die Wirkungsweisen des Qigong zu erhalten.
Die Untersuchungsergebnisse können bestätigen, dass es während der Ausübung von Qigong zu einer Frequenzsenkung der Gehirnwellen kommt, wobei sich die Amplitude erhöht und der Rhythmus gleichmäßiger wird. Diese Mechanismen üben eine Art aktiv-hemmender Wirkung auf die Hirnrinde aus, deren Funktionen in diesem Zustand gezielter reguliert werden können. Aus diesem Grunde ist der Ausübende nach dem Qigong in der Lage, sich mit größerer Tatkraft und mit geistigem Elan seinen täglichen Aufgaben zu widmen.
Die Qigong-Übungen können auch blutdrucksenkend wirken. Der oben beschriebene Hemmzustand der Hirnrinde während der Übungen führt u. a. zu einer Verlängerung vestibulärer und muskulärer Reizleitungszeiten und stellt vor allem ein Gleichgewicht zwischen sympathischem und parasympathischem Nervensystem her. Elektroenzephalographische und biochemische Studien haben ergeben, dass sich die Aktivitäten der Hirnrinde durch Qigong beeinflussen lassen; Qigong hat Einfluss auf die Dopamin-Aktivität, die Sekretion von Kortikoiden verringert sich, und die Konzentrationen von zyklischem Adenosin-Monophosphat (cAMP) und Polysacchariden werden erhöht. Auf diese Weise steigern die Übungen die Leistungsfähigkeit des Hirns und wirken seinem Alterungsprozeß entgegen.
Der Hemmzustand der Hirnrinde, der durch Qigong erzeugt wird, führt ferner zu einer reduzierten Erregbarkeit des sympathischen Nervensystems und zu gesteigerter Erregbarkeit des parasympathischen Nervensystems. Dadurch sinken Herzfrequenz und Blutdruck, die Sauerstoffsättigung des Blutes nimmt zu, und der katabole Stoffwechsel wird reduziert. Es kommt so zu einer verbesserten Qi- und Blutzirkulation, die den Körper gleichmäßig mit Nährstoffen versorgt und zur Regulierung der gesamten funktionellen Körpermechanismen beiträgt.

2. Auswirkungen auf den Respirationstrakt
Die normale Atemfrequenz liegt bei 16 bis 18 Atemzügen pro Minute; während der Ausübung von Qigong kann die Anzahl der Atemzüge maximal bis auf 2-3 pro Minute reduziert werden. Der anaerobe Stoffwechsel wird dabei erhöht, wodurch Stoffwechselrate und Energieverbrauch sich deutlich verringern. Die Ausdehnungskapazität des Zwerchfells steigert sich um das zwei- bis vierfache und ermöglicht so ein weitaus höheres Atemzugvolumen. In den Alveolen der Lungen erhöht sich der Partialdruck des Kohlendioxids und der Sauerstoffpartialdruck verringert sich, was in Fällen von Asthma bronchiale und Lungenemphysem zur Linderung der Beschwerden führen kann. Tiefes Einatmen kann Platycoria erzeugen und Borborygmus reduzieren (die Zeichen einer sympathikotonen Reaktionslage), während verstärktes Ausatmen das Bild einer parasympathikotonen Reaktionslage hervorruft. Demnach lässt sich das vegetative Nervensystem durch die bewusst geführte Atmung beim Qigong steuern. Hieraus wird auch deutlich, auf welche Weise Qigong das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang herzustellen vermag.

3. Auswirkungen auf den Verdauungstrakt
Die Konstitution des menschlichen Organismus und seine Fähigkeit, sich von Krankheit zu regenerieren, stehen in enger Beziehung zu den Funktionen des Verdauungstrakts. Durch die vergrößerte Ausdehnung des Zwerchfells während der Qigong-Praktiken kommt es zur Anregung der Magen-Darm-Peristaltik und gesteigerter Sekretion von Magensäften und Endopeptidase: beides trägt zur Förderung der Verdauung und Nährstoffresorption und damit zur verbesserten Nährstoffversorgung des gesamten Körpers bei. Die stimulierende Wirkung der Übungen auf den Parasympathikus erhöht den Speichelfluss. Die Stimulierung des Nervus vagus durch die geistige Konzentration auf Dantian führt zur verstärkten Sekretion von Gallenflüssigkeit mit gleichzeitig erhöhtem Bilirubinanteil; diese Vorgänge tragen zu einer verbesserten Verdauungs- und Resorptionstätigkeit bei.

4. Auswirkungen auf das Gefäßsystem
In einer experimentellen Studie wurde deutlich, dass die Resorptionsrate von isotopem Phosphor in den Kapillaren des Gefäßsystems nach der Ausübung von Qigong erhöht ist, was ein Hinweis darauf ist, dass Qigong-Praktiken zu einer erhöhten Permeabilität der peripheren Gefäße führen. Dieses Ergebnis steht im Einklang mit der Tatsache, dass sich während der Übungen normalerweise ein Wärmegefühl in den vier Extremitäten einstellt, A**e und Beine leicht gerötet sind und die Handinnenflächen verstärkt Schweiß absondern. Außerdem lässt sich die Herzfrequenz durch Qigong senken, was auf Erkrankungen wie Vorhofflattern und Vorhof- oder Kammertachykardien einen günstigen Einfluss ausüben kann.

5. Auswirkungen auf das Immunsystem
Die Lymphozyten spielen eine führende Rolle in der spezifischen Körperabwehr. Ihre Umwandlungsrate wie auch die Funktionsfähigkeit der T-Lymphozyten können durch Qigong erhöht werden. Die Phagozytosefähigkeit der Leukozyten lässt sich um 40 steigern, ihr phagozytischer Index um ca. 90. Außerdem nimmt der Anteil des Immunglobulins IgA im Speichel (SIgA) zu. Das zur unspezifischen Abwehr zählende Lysozym erhöht sich um ein vielfaches.

Alle hier aufgeführten Untersuchungsergebnisse können bestätigen, dass sich Qigong auf wirkungsvolle Weise zu prophylaktischen und therapeutischen Zwecken einsetzen lässt.

Address

Josef Stanglmeier Halle, Aumühlstraße 1, 93326 Abensberg

93326

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09:00 - 10:15
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