05/02/2022
Wie bitte? Was ist das denn?
Psychoneuroimmunologie ist ein recht junger Wissenschaftszweig, der die Zusammenhänge zwischen unserer Psyche, unserem Nervensystem und unserem Immunsystem erforscht.
Es ist sozusagen der wissenschaftliche Nachweis dessen, was wir als Ganzheitsmediziner schon immer wussten: Körper und Psyche sind untrennbar bei allen Krankheiten verbunden.
Die Schulmedizin ignoriert größtenteils diesen Nachweis und arbeitet weiterhin symptomatisch, statt nach den Ursachen zu suchen und die Patienten in die Heilung zu begleiten. Krankheiten werden verwaltet, Symptome unterdrückt und der Zusammenhang zur Psyche ignoriert.
Wir sind Menschen. Wir sind soziale Wesen, wir fühlen, wir sind traurig, wir sind glücklich. Jeder Gefühlszustand löst biochemische Veränderungen im Körper aus, die das Immunsystem stärken oder schwächen.
Eine schlimme Nachricht, Angst, Schmerzen, ein Virus oder auch chronischer Stress führen zu sickness behavior. Wir fühlen uns krank und wollen uns ausruhen. Wir bekommen Fieber, möchten uns zurückziehen und so unsere Selbstheilungskräfte wieder aktivieren.
Unterdrücken wir dieses, kann es zu silent inflammation kommen, eine stilles Entzündungsgeschehen, welches langfristig in Autoimmunreaktionen mündet.
Psychoneuroimmunologie belegt genau diese Zusammenhänge.
Eine Psychotherapie kann oftmals mehr erreichen als Medikamente, die die Symptome unterdrücken und so den Körper mundtot machen können. Hören wir doch einfach mal unseren Patienten zu, sie haben uns soviel zu sagen und wenn wir die Sprache unseres Körpers verstehen, finden wir auch den Weg in die Heilung.
Ich behandle psychotherapeutisch, wir finden die Ursachen und üben Heilungsprozesse.
Deine Heilpraktikerin
Sonja Schmitz-Harwardt